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Händler Login Schadenmeldung

Rund 56 % der europäischen Vertragshändler fehlt es auf ihrer Website an grundlegenden, modernen Funktionalitäten, die Autokäufer heute erwarten. 54 % der Händler führen keine Neuwagen oder junge Gebrauchtwagen in ihrem Online-Angebot. Weiterhin fehlt es häufig an Tools wie Finanzierungsrechnern, Kreditsimulatoren oder Fahrzeug-Bewertungen (86 %). Diese und weitere Ergebnisse gehen aus einer aktuellen Studie von MotorK hervor, dem europaweiten Spezialisten für digitale Marketing- und Vertriebslösungen in der Automobilbranche. Für die Studie wurden die Internetauftritte von Vertragshändlern in den fünf wichtigsten europäischen Märkten untersucht: Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien und Großbritannien.

Laut der Studie hebt sich keine Marke grundlegend von den anderen ab. Ebenso steht kein Markt deutlich über dem anderen. Tatsächlich erreichten die Händler-Websites keiner einzelnen Marke eine annähernd perfekte Punktzahl. Insgesamt schnitten die Vertragshändler-Websites gut bei Basisfunktionen wie Produktinformationen, Händlerstandort oder Anfragen einer Probefahrt ab. Auch Informationen über Neuwagen-Aktionen oder das aktuelle Gebrauchtwagen-Angebot sind meistens in Ordnung. Durch die weitgehende Beschränkung auf die Basisfunktionen verpassen Händler jedoch die Chance, ihre Webseite als Vertriebskanal zu nutzen.

Allerdings erwarten Kunden von den Händlern angesichts der Komplexität und Bedeutung des Autokaufs, den Kaufprozess so einfach wie möglich zu gestalten. Während die Click-to-Call-Funktion, also direkt aus einer Website heraus anzurufen, auf den meisten mobilen Websites vorhanden ist, fehlt bei 25 % eine benutzerfreundliche Kontaktseite. Auch bei Anfrageformularen für Probefahrten gibt es Verbesserungspotenzial: 22 % bieten diese wichtige Funktion gar nicht an.

Verbraucher sind es gewohnt, einen Großteil ihres Alltags online zu verbringen. Im Automobilhandel ist die Customer Experience noch lange nicht ausgereift – vor allem bei den mobilen Versionen der Websites: 89 % der Internetpräsenzen sind nicht für die mobile Nutzung („Responsive Design“) optimiert. Dabei beginnen 62 % aller Kaufinteressierten in Europa die Suche nach ihrem neuen Auto mit einem Smartphone.