Nicht nur beim Wohnwagen-Urlaub oder für den Großeinkauf im Baumarkt ist eine Anhängerkupplung von Vorteil. Auch als Befestigung für den Fahrradträger wird sie immer beliebter. Wer nachrüsten will, sollte jedoch aufpassen.

Frage: Ich möchte bei meinem Auto eine Anhängerkupplung nachrüsten, um darauf einen Fahrradträger zu montieren. Was muss ich dabei beachten?

Antwort von Hans-Georg Marmit, Kraftfahrzeugexperte der Sachverständigenorganisation KÜS: Bei der Nachrüstung von Anhängerkupplungen steckt der Teufel im Detail. Zunächst einmal müssen Sie sich überlegen, ob Sie die feste oder die abnehmbare beziehungsweise wegklappbare Version möchten. Letztere ist teurer, aber unter Umständen sogar unumgänglich, wenn zum Beispiel die starre Kupplung Nummernschild oder Nebelschlussleuchte verdecken würde. Es sind nur Anhängekupplungen zulässig, die einem genehmigten Baumuster entsprechen, zu erkennen an einem Wellenzeichen (nationale Genehmigung) oder einem großen „E“ in einem Kreis (EG-Genehmigung) inklusive der jeweiligen Genehmigungsnummer. In seltenen Fällen gibt es auch Kupplungen, die über eine Einzelgenehmigung legalisiert werden. Auflagen und Hinweise aus der jeweiligen Einbauanleitung der Anhängekupplung sind unbedingt einzuhalten.

Eine Änderungsabnahme mit anschließender Eintragung in die Fahrzeugdokumente ist prinzipiell nicht gefordert. Sieht der Hersteller der Anhängekupplung allerdings ein erhöhtes Gefährdungspotenzial durch den Anbauaufwand oder müssen erst Anpassungen am Fahrzeug erfolgen, so kommen eventuell entsprechende Auflagen doch noch zum Tragen. Da es Fahrzeuge gibt, deren Triebwerk im Anhängerbetrieb überhitzen, wird es mitunter notwendig einen stärkeren Lüfter für die Motorkühlung einbauen zu lassen. Möchte man dies nicht, da man vornehmlich nur leichte Lasten wie zum Beispiel Fahrräder damit transportiert, so ist die Anhängelast des Fahrzeugs zu reduzieren. Dies ist übrigens auch der Fall, wenn die Anhängekupplung die vom Fahrzeughersteller freigegebene Anhängelast nicht aufnehmen kann. Definiert wird die technisch mögliche Lastaufnahme der Kupplung über den sogenannten D-Wert. Ist man sich nicht sicher, wie es sich bei dem entsprechenden Anbaufall verhält, sollte man sich besser Rat bei einem Fachmann holen.

Die Montage birgt ebenfalls einige Gefahren. Werden die elektronischen Anschlüsse verwechselt können teure Schäden beispielsweise am Steuergerät des Fahrzeugs entstehen oder vom Fahrzeughersteller vorgesehene, elektronische Bremsfunktionen, welche das Schlingern des Fahrzeugs verhindern sollen, bleiben aus. Also auch deswegen besser eine Fachwerkstatt beauftragen.

Quelle: https://www.focus.de/auto/news/leser-fragen-experten-antworten-was-bei-der-nachruestung-einer-anhaengerkupplung-zu-beachten-ist_id_4651049.html

Überhitzte Motoren

Es sollte unbedingt darauf geachtet werden das bei einer verbauten Anhängerkupplung auch ein größerer Lüfter verbaut wurde.

Es gab bereits bei 32 °C Probleme die Temperatur beim ziehen eines Wohnanhängers zu kontrollieren.

daher unsere Tipps:

  1. Vor langen Fahrten die Flüssigkeitsstände kontrollieren
  2. Stets die Kühlmittelanzeige im Auge behalten
  3. Kein kaltes Wasser auf einen überhitzten Motor gießen. Es besteht die Gefahr von Schockrissen.
  4. Bei Berg und Talfahrten idealerweise die manuellen Schaltfunktionen benutzen um die Last auf Motor und Getriebe zu verringern  

mobile GARANTIE  wünscht Ihnen eine gute Fahrt!

Oldtimer-Treffen „Rund um die Lok“ – Herzenssache ist dabei!

Nach mehreren Jahren Corona-Pause findet das traditionelle Oldtimer-Treffen „Rund um die Lok „ in diesem Jahr 2022 wieder statt – und Herzenssache. Der Assekuradeur! – , Partner der mobile GARANTIE Deutschland GmbH, sind als Sponsor dabei!

Die Oldie IG Garbsen richtet in diesem Jahr wieder am Sonntag, den 4. September 2022 eines der größten Oldtimer-Treffen in der Region aus.

Ab 10 Uhr sind Fans historischer Fahrzeuge bei Möbel Hesse herzlich willkommen.

Traditionelles Treffen findet alle 2 Jahre statt

Die Oldie IG Garbsen richtet dieses Treffen alle zwei Jahre aus. Wie in den Vorjahren werden wieder viele Fahrzeuge sowie auch Besucher an dem Tag das bestellte schöne Wetter und die unterschiedlichen Fahrzeuge genießen.

Es wird wieder u.a. die Käfer-Fraktion, Opel, Mercedes, BMW, die schönen Italiener, die Vertreter der Linkslenker, dazu reihenweise Motorräder und einige Traktoren anwesend sein.

Die Veranstaltung findet wie bisher auf dem Gelände von Möbel Hesse statt. Wie in den Vorjahren wird für Essen, Trinken und Musik gesorgt sein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

So erreichen Sie das Veranstaltungsgelände: https://www.google.com/maps/place/M%C3%B6bel+Hesse+GmbH/@52.428442,9.622176,16z/data=!4m5!3m4!1s0x0:0xe1bca8ead68f8f51!8m2!3d52.428442!4d9.6221761?hl=de-DE

Quelle: https://www.oldie-ig-garbsen.de/rund-um-die-lok/

In den letzten Jahren ist die Zahl an Menschen, die mit dem Wohnwagen, Wohnmobil oder Camper-Van in den Urlaub fahren, wegen der Corona-Pandemie massiv angestiegen. Flexibles Reisen mit der einen Unterkunft bietet viele Vorteile. Doch was passiert im Schadenfall, welche Versicherungen sind für welche Schäden zuständig und wie wird der Schaden reguliert? AdvoCar gibt Antworten.

Beitragsbild: Tomasz Zajda / AdobeStock www.stock.adobe.com

Unterschiede zwischen Unfallschäden an Wohnwagen und Wohnmobilen

Ein Unfall mit dem Wohnwagen oder Wohnmobil ist immer ärgerlich. Ganz besonders während des Urlaubs. Bei Schäden im Ausland kommt neben dem generellen Ärgernis eines Unfalls noch die Unsicherheit über die örtlichen Regelungen und oftmals eine Sprachbarriere hinzu. Die erfahrenen Sachbearbeiter*innen von AdvoCar helfen auch hier unkompliziert bei der Schadenabwicklung und übernehmen die Kommunikation mit Polizei, Versicherungen und Werkstatt.

Für die Fahrzeuge benötigen Sie Versicherungen. Schäden am Fahrzeug des Verursachers übernehmen Teil- oder Vollkaskoversicherung, Schäden am Fahrzeug des Geschädigten übernimmt die Haftpflichtversicherung.

Schäden am Wohnmobil, also einem Fahrzeug mit Eigenantrieb und integriertem Wohnraum. Hier muss nur das Fahrzeug versichert werden.

Schäden am Wohnwagen, also einem bewohnbaren Anhänger, der von einem Pkw gezogen wird. Hier muss eine gesonderte Versicherung für beide Fahrzeuge, den Personenkraftwagen und den Wohnanhänger, abgeschlossen werden.

Die häufigste Ursache für Schäden am Wohnwagen oder Wohnmobil ist fehlende Fahrpraxis mit dem Fahrzeug. Die Hälfte der Unfälle mit Wohnwagen geschieht aufgrund von Überladung versagenden Bremsen. Machen Sie sich rechtzeitig mit dem Fahrverhalten und der richtigen und sicheren Beladung Ihres Fahrzeugs vertraut. Die Ladung darf beispielsweise auch bei Vollbremsung oder plötzlichem Ausweichen nicht verrutschen, umfallen oder sich anderweitig bewegen oder Geräusche verursachen.

Wohnwagen- und Wohnmobilversicherung im Ausland

Im europäischen Ausland gelten Haftpflicht-, Voll- und Teilkasko wie in Deutschland. Dabei übernimmt die Teilkasko alle Schäden durch Brand, Sturm, Hagel, Überschwemmung, Glasbruch, Wild oder Marderbiss und Diebstahl. Die Vollkasko übernimmt zusätzlich selbstverschuldete Schäden am Fahrzeug.

Es ist allerdings darauf zu achten, dass sich die Wohnwagen- oder Wohnmobilversicherung in der Regel auf Europa und manchmal einzelne Anrainerstaaten beschränkt. Sofern der Versicherer dies ermöglicht, sollte die Kasko-Versicherung durch einen Auslandsschadenschutz erweitert und unbedingt eine Internationale Versicherungskarte, die so genannten „Grüne Karte“ (die seit 2020 weiß ist) beantragt werden. Mit dieser kann im Ausland eine Haftpflicht-Versicherung nachgewiesen werden. In jedem Fall ist dennoch darauf zu achten, ob der Versicherer für eine Reise in das jeweilige Zielland versichert.

Auch im Ausland sollte das Fahrzeug TÜV geprüft sein. Kommt bei einem verursachten Schaden heraus, dass das Fahrzeug keinen TÜV hatte, könnte die Haftpflichtversicherung ggf. ausgezahltes Geld vom Versicherten zurückfordern. Bußgelder können natürlich auch im Ausland auf Sie zukommen.

Auch im Ausland sollte der Schaden durch die Polizei aufgenommen werden. Das ist in manchen Ländern sogar Voraussetzung damit selbst Bagatellschäden angerechnet werden können. Lassen Sie sich unbedingt eine Kopie des Polizeiprotokolls geben. Andernfalls notieren Sie sich unbedingt das Kennzeichen des Unfallgegners und wenn möglich Name, Adresse, Versicherungsnummer und Versicherung. Nehmen Sie sich vorsichtshalber Vordrucke des europäischen Unfallberichts mit in den Urlaub. Wie immer gilt, keine voreiligen Schuldeingeständnisse abzugeben oder Papiere zu unterschreiben, die sie nicht vollständig verstehen.

Das Inventar ist mitversichert

Nicht nur das Fahrzeug an sich, sondern auch dessen Inventar, der Ausbau, das Mobiliar kann bei einem Unfall beschädigt werden. Ob und wie diese Dinge versichert sind, hängt von der Art des Unfalls ab:

  1. Beim selbstverschuldeten Unfall oder einem Schaden durch Naturgewalten oder Einbruch wird bei fest verbauter Ausstattung und mobiler Ausstattung unterschieden. Bei der Wohnmobil-Kaskoversicherung ist die fest verbaute Ausstattung mit abgedeckt. Für alle nicht fest verbauten Gegenstände ist eine Inhalts- oder Hausratversicherung nötig. Achten Sie bei ihrer Hausratsversicherung auf das Kleingedruckte. Viele Versicherungen decken keinen Schaden oder Diebstahl am Wohnwagen oder Wohnmobil ab, der innerhalb von 25 km um den Wohnsitz stattfindet, oder decken loses Inventar in Wohnwagen und Wohnmobilen gar nicht ab. Dann ist eine zusätzliche Inhaltsversicherung geraten.
  2. Beim unverschuldeten Unfall zahlt die Haftpflichtversicherung des Unfallverursachers die Schadensersatzansprüche für fest verbautes und loses Inventar. Hierfür ist es wichtig, eine genaue Liste der beschädigten Gegenstände mit Kaufbelegen und Wiederbeschaffungswert vorzulegen, um nicht um Ansprüche geprellt zu werden.

Nutzungsausfall beim Wohnwagen oder Wohnmobil

Wohnwagen oder Wohnmobil sind während des Urlaubs und für manche Menschen auch durchgehend Wohnraum, die eigenen vier Wände auf Rädern. Kommt es zum Unfall geht damit auch die Unterkunft verloren. Ob es allerdings einen Anspruch auf Nutzungsausfallentschädigung gibt, ist unterschiedlich.

Ein Wohnwagen oder Wohnmobil wird in der Regel als Freizeitfahrzeug gewertet, das im Alltag nicht notwendig ist, weshalb es keinen Anspruch auf Nutzungsausfallentschädigung gibt. „Der zeitweilige Verlust der Gebrauchsmöglichkeit eines reinen Freizeitzwecken dienenden Wohnmobils begründet keinen Anspruch auf abstrakte Nutzungsentschädigung“, hat dazu der Bundesgerichtshof geurteilt. Andere Gerichte sehen unter Umständen jedoch sehr wohl Ausfallansprüche. Ob dies im Einzelfall zutrifft, hängt von den genauen Umständen und der Nutzung des Fahrzeugs ab und wird im Einzelfall entschieden.

Geschädigte und Werkstätten vertrauen auf AdvoCar

Als professioneller Schadenabwickler übernimmt AdvoCar sämtliche Kommunikation mit Geschädigten, Werkstatt, Sachverständigen, Polizei und Versicherungen und setzt alle berechtigten Ansprüche der Geschädigten an die gegnerische Versicherung durch. bei Unstimmigkeiten zwischen Geschädigten und Werkstatt helfen unsere Partner-Anwält*innen gerne weiter.

Quelle: https://www.advocar.de/news/unfall-mit-wohnwagen-und-wohnmobil-wer-haftet/

Gemeinsamer Start ins 2. Halbjahr

Anfang Juli startete Herzenssache – der Assekuradeur – mit seiner Mitversicherungsgemeinschaft ins zweite Halbjahr 2022. Nachdem die Lübecker Versicherung Anfang des Jahres zunächst mit der Gothaer als Versicherer im Hintergrund begann, ist ein schlagkräftiges Quartett mittlerweile komplett und sichert die Versicherten ab.

blauer Mercedes Oldtimer fährt auf einer Allee
Herzenssache – der Assekuradeur: Mitversicherungsgemeinschaft für Oldtimer, Youngtimer, Newtimer und Premiumfahrzeuge.

Die vier Mitversicherer (Gothaer Allgemeine Versicherung, Signal Iduna, Württembergische Versicherung und die Bayerische Allgemeine Versicherung) wollen die Bedürfnisse der Kunden besser abdecken und das Risiko breiter streuen, da alle vier Unternehmen hundert Prozent des Risikos unter sich aufteilen. Eine Mitversicherung ist die Beteiligung mehrerer Versicherungsunternehmen an der Versicherung desselben Risikos. Vor allem bei der Abdeckung von großen Risiken ist diese Form der Versicherung üblich.
Herzenssache als Assekuradeur kümmert sich dabei zukünftig um Abwicklung, Werbung und die einzelnen Produkte.

Expertise und Spezialisierung

Die Gothaer Versicherung ist der Vertragsführende in der Mitversicherungsgemeinschaft und zeichnet die jeweiligen Policen. Durch ihre Erfahrung bei der Versicherung von Klassikern ist die Gothaer für diese Aufgabe besonders erfahren. „Man könnte meinen, dass wir als Herzenssache Produktgebern mit eigenen Klassikerversicherungen Konkurrenz machen“, so Carsten Möller, Geschäftsführer von Herzenssache, „im Rahmen unserer Mitversicherungsgemeinschaft ist dies aber nicht der Fall: Wir bieten eine hochspezialisierte Lösung für ein absolutes Nischenprodukt. Die Gesellschaften profitieren von unserer Expertise und wir von ihrer Struktur und Größe – das ist eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten.“

Stark genug, auch hohe Risiken zu versichern

Ein weiterer Partner in der Mitversicherungsgesellschaft ist die Signal Iduna , einer der zehn größten Versicherer in Deutschland, der unter anderem auf das Handwerk sowie kleine und mittelständische Unternehmen spezialisiert ist. „Die Signal Iduna passt hervorragend in die MVG. Nicht zuletzt, weil sich unsere Zielgruppen überschneiden“, erklärt Marco Nagtegaal, ebenfalls Geschäftsführer von Herzenssache, „durch ihre Marktposition ist die Signal Iduna überdies in der Lage, hohe Risiken zu versichern.“

Marktführer im Bereich Old- und Youngtimer

Die Württembergische Versicherung ist Marktführer im Bereich Old- und Youngtimer. „Es gibt in der Kompetenz und in der Größe keinen zweiten Player am deutschen Markt. Insofern freut es uns extrem, diesen hochkompetenten Partner nicht nur als Mitglied der Zeichnungsgemeinschaft offiziell begrüßen zu dürfen, sondern auch als internen Sparringspartner für den Know-how-Austausch an unserer Seite zu wissen“, freut sich Carsten Möller auf die Zusammenarbeit.

Innovation und Produktvielfalt

Die Bayerische ist seit einigen Jahren einer der innovativsten Versicherer am deutschen Markt und überrascht auch uns ständig mit neuen Produktvielfalten. Es ist für uns sehr spannend, einen solchen Partner auch als Ideengeber in der MVG dabei zu haben,“ so Nagtegaal.

Quelle: https://www.autobild.de/artikel/versicherung-herzenssache-der-assekuradeur-21752785.html

Hans Bast; press-inform

Anfang des Jahres startete die Herzenssache. Der Assekuradeur! GmbH ihre Geschäftstätigkeit. Das Unternehmen bietet Versicherungsprodukte für Old-, Young- und Newtimer sowie Premiumautomobile an (VersicherungsJournal 23.2.20225.5.2021).

Zum 1. Juli konnte die Firma nach eigenen Angaben vier Versicherer als Risikoträger für eine Mitversicherungs-Gemeinschaft (MVG) gewinnen:

Gothaer Allgemeine Versicherung AG

Signal Iduna Allgemeine Versicherung AG

Württembergische Versicherung AG

BA die Bayerische Allgemeine Versicherung AG

Die Gothaer, bisher alleiniger Versicherungspartner, sei die vertragsführende Partei in der MVG und zeichne die Policen. Herzenssache als Assekuradeur kümmere sich unter anderem um Abwicklung, Werbung und Produkte. Geführt wird das Unternehmen von Carsten Möller, der die Bereiche Vertrieb und Marketing verantwortet, und Johannes Marinus Nagtegaal, dem der gesamte Betrieb obliegt.

Carsten Möller (links) und Marinus Nagtegaal (Bild: Herzenssache)

Nagtegaal ist Prokurist und Mitinhaber der mobile GARANTIE  Deutschland GmbH. Möller war von 2015 bis 2019 Geschäftsführer der OCC Assekuradeur GmbH  (9.9.2019)

Der Traumurlaub ist gebucht und das Auto vollgepackt für eine längere Fahrt in die Ferien. Wenn Sie jetzt noch – wie wir in unserem letzten Beitrag empfohlen haben – gut ausgeruht sind, ausreichend geschlafen haben, genug leichte Snacks und Wasser für unterwegs eingepackt haben, starten Sie schon mal mit guten Voraussetzungen. Aber auch ihr Auto sollten Sie auf längere Fahrten vorbereiten – es lohnt sich! Hier sind unsere Tipps zur Reisevorbereitung für Ihr Auto.

Vor langen Fahrten den Reifendruck prüfen

Ein zu niedriger Reifendruck führt zu einem höheren Rollwiderstand und damit zu erhöhtem Verschleiß der Reifen und erhöhtem Kraftstoffverbrauch. Im schlimmsten Fall können sich die Reifen gerade bei hohen Außentemperaturen so stark erhitzen, dass sich die Lauffläche ablöst. Besonders in der Urlaubszeit ist dieses eine häufige Ursache für folgenschwere Unfälle durch Reifenplatzer.

Reifenpannen lassen sich durch eine gute Vorbereitung oft vermeiden

Sparen mit dem richtigen Reifendruck

Hinzu kommt, dass Sie mit dem richtigen Luftdruck Ihren Geldbeutel schonen können. Zum einen verringert sich der Kraftstoffverbrauch. Bei den derzeitigen Sprit- und Energiepreisen macht sich das pro Tankfüllung deutlich bemerkbar. Auch Ihre Reifen werden es Ihnen danken: deren Laufleistung – und damit die Lebensdauer! – verringert sich bereits bei 0,2 bar Unterdruck um 10 Prozent.

Tragen Sie zum Klimaschutz bei

Darüber hinaus kann der richtige Reifendruck einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Sind nur 0,6 bar zu wenig im Reifen, steigt der Kraftstoffverbrauch um vier Prozent. Nach Einschätzung von Sachverständigen könnte in Europa die Umwelt jährlich um 26 Millionen Tonnen CO2 entlastet werden, wenn der Reifenfülldruck bei allen Pkw richtig eingestellt würde. Deswegen empfehlen wir, den Reifenluftdruck alle zwei Wochen und jedes Mal vor Antritt einer längeren Fahrt bei kaltem Reifen zu überprüfen.

So ermitteln Sie den richtigen Reifendruck

Der ideale Reifendruck ist abhängig von der Besetzung und Beladung des Kraftfahrzeugs. Angaben zum korrekten Luftdruck finden Sie in der Bedienungsanleitung Ihres Kraftfahrzeugs, an der Fahrer- oder Beifahrertür, an der Innenseite des Tankdeckels oder an einem Aufkleber im Handschuhfach.

Vor der Fahrt alle Betriebsmittel prüfen!

Das gleiche gilt für weitere Kfz-Betriebsmittel wie das Öl für die Servolenkung oder den Motor, Kühlflüssigkeit, Bremsflüssigkeit und nicht zuletzt das Scheibenwaschwasser. Für einen sicheren Betrieb sollten Sie diese regelmäßig überprüfen. Nichts ist ärgerlicher, als aus diesen Gründen liegenzubleiben, denn so eine Panne lässt sich mit einfachen Mitteln vermeiden. Wenn Sie diese Reisetipps beherzigen, ist Ihr Auto fit für die Fahrt in den Urlaub!

mobile GARANTIE  wünscht Ihnen gute Fahrt!

Es ist Mitte Juli, und die meisten Bundesländer starten in die Sommerferien. Wer eine Reise mit dem Auto geplant hat, muss jetzt oft einige Geduld mitbringen. Durch das erhöhte Verkehrsaufkommen bilden sich an den wichtigsten Knotenpunkten zur Ferienzeit oft auch dann Staus, wenn gar keine Baustellen den Verkehr beeinträchtigen.

Die richtige Startzeit wählen

Um der Staugefahr zu entgehen, fahren viele Urlauber schon nachts los. Das kann sinnvoll sein, wenn man nur kürzere Strecken vor sich hat, da die Autobahnen dann deutlich leerer sind. Wer allerdings eine Tour von der Nordsee bis nach Italien geplant hat, wird um den einen oder anderen Stau nicht herumkommen und sollte sich darauf vorbereiten.

Vor dem Start genug schlafen

Nur ausgeschlafen zu einer längeren Fahrt starten! Besser vorher noch einen Tag ausruhen als direkt am letzten Arbeitstag im Feierabendverkehr gestresst eine lange Fahrt anzutreten. Konzentration und Reaktionsgeschwindigkeit nehmen bei Müdigkeit rapide ab. Gegen Wachmacher wie Kaffee, Energydrinks oder einfach eine Pause an der frischen Luft spricht natürlich nichts. Ausreichend Schlaf können sie aber nicht ersetzen!

Regelmäßige Pausen sind wichtig!

An der einen oder anderen Raststätte verlocken dann vielleicht die Currywurst mit Pommes. Wenn es auch schwerfällt, ist es als Fahrer/-in dennoch besser, darauf zu verzichten. Fettige, kalorienreiche Speisen liegen oft schwer im Magen und machen müde. Besser sind leichte Snacks wie Obst, Getreideriegel oder Nüsse. Und besonders wichtig: viel trinken! Bei den Getränken greifen Sie am besten zu Wasser oder Schorlen. Süße Limonaden führen zwar kurzfristig zu einem Energieschub. Im Anschluss fällt der Blutzuckerspiegel aber rasant ab und es kann zu Müdigkeit kommen.

Wenn Sie diese Tipps berücksichtigen, bringen Sie als Fahrer/-in schon mal die wichtigsten Voraussetzungen für die Autofahrt in den Urlaub mit.

mobile GARANTIE  wünscht Ihnen eine gute Reise!

Wenn es besonders heiß ist und die Temperaturen nach oben steigen, kann es unter der Motorhaube eines Autos sich schnell auf mehr als 100 Grad aufheizen. Dabei kann die mitunter empfindliche Elektronik und auch die Fahrzeugtechnik Schaden nehmen.

Wenn eine Warnleuchte im Auto aufblinkt:

Wenn eine der gelben oder orangen Warnleuchte aufblendet, sollten Sie den Fehler unbedingt überprüfen und ernst nehmen.

Elektronische Bauelemente sind zwar auch für höhere Temperaturen ausgelegt, aber gerade bei einem geparkten Auto, in praller Sonne könnte es unter der Motorhaube so heiß werden, dass diese leiden.

Da viele Bauteile oft sicherheitsrelevante Aufgaben im Auto übernehmen, sollte das Problem umgehend behoben werden.

Wichtig: Sollte eine rote Warnlampe im Auto aufleuchten, sollten Sie bei nächster Gelegenheit an einer geeigneten Stelle anhalten. Dadurch können schon größere Schäden verhindern werden und Sie vermeiden so, mitunter an einer ungeeigneten, gefährlichen Stelle, liegenzubleiben. Auch ein Akku/Batterien werden durch die hohen Temperaturen in Mitleidenschaft gezogen und altern schneller. Längere Stehzeiten schwächen die Batterie. Auch Alarmanlage und Türschlösser benötigen nämlich weiter Energie.

mobile GARANTIE empfiehlt den Luftdruck und Kühlmittel zu checken:

Wir empfehlen den Luftdruck in den Reifen alle zwei Wochen und vor jeder längeren Fahrt zu prüfen. Die Kombination von Hitze mit falschem Luftdruck ist eine der häufigsten Ursachen für Reifenschäden.
Ein weiterer Tipp: Vor der Fahrt nachschauen, ob das Kühlmittel den korrekten Füllstand hat. Typische Probleme mit dem Kühlsystem, die sich so finden lassen, seien undichte Schlauchstutzen oder Behälter sowie eine defekte Wasserpumpe. Auch die Kühlflüssigkeit der Klimaanlage sollte immer wieder überprüft werden.

Benzin dehnt sich aus

Durch Erwärmung dehnen sich Benzin und Diesel aus, deswegen sollte im Sommer nicht komplett bis zum Anschlag vollgetankt werden. In der prallen Sonne kann der Sprit aus dem Tank laufen, dies kann fatale Folgen mit sich bringen. Stellen Sie am besten das Fahrzeug im Schatten ab. Ein Sonnenschutz an der Windschutzscheibe schützt zudem die Elektronik im Armaturenbrett vor Hitze.
Läuft der Motor im Stillstand bei hohen Außentemperaturen, gibt er zusätzlich Hitze ab. Deshalb sollte man im Stau oder an langen Wartestationen immer den Motor abschalten. Eine Start-Stopp-Automatik übernimmt dieses oft für Sie. Im Sommer kann auch ein Winterthermoschutz für Frontscheibe schützen, vor allem beim Parken. So kann sich der Innenraum nicht ganz so stark aufheizen. Sie können auch wie schon von uns beschrieben, den Schlüsseltrick anwenden.

Lebensgefahr:

Kinder und Tiere nicht im Auto lassen!!!
Jedes Jahr wird wieder aufs Neue gewarnt, dass das Auto im Sommer zur tödlichen Hitzefalle werden kann. Schnell steigt die Temperatur im Innenraum auf bis zu 60 Grad, informiert der ADAC. Dabei ist es egal, ob das Auto in der Sonne oder im Schatten steht. Wer Kinder oder Tiere im geparkten Auto zurücklässt, bringt sie in Lebensgefahr. Dabei spielen weder die Außenfarbe des Autos noch leicht geöffnete Fenster eine große Rolle, wie eine Untersuchung des Autoclubs zeigt.

Weitere nützliche Tipps sowie ein spannender Artikel erwarten Sie unter folgendem Link.

https://www.bussgeldkatalog.de/auto-sommer/

Rally Classic Trophy: Wie schon von mobile GARANTIE  berichtet führt der Weg In zwei Tagesetappen vom 10.06-11.06.2022 zunächst von Thiesen Hamburg über die Holsteinische Schweiz Richtung Ostsee, wo Sie im neuen SlowDown Hotel gemeinsam übernachten werden.

Die zweite Tagesetappe führt Sie zurück in die Hansestadt zu einem gemeinsamen Abend samt Siegerehrung in lockerer Atmosphäre bei Thiesen Hamburg.

Die Rallye ist ausgeschrieben für Automobile bis Baujahr 1976 sowie jüngere Fahrzeuge der Marke Bentley auf Einladung.

Wir wünschen allen Teilnehmern eine Gute Fahrt!